Transporter kaufen – der Richtige für jeden Zweck

Ein Transporter: Er ist eine ganz besondere “Zucht”, den bei ihm wird auf jedweden Luxus verzichtet und er stellt ein wahres Arbeitstier dar. Ein Transporter wird im Alltag mehr gefordert als der Pkw und der Familien-Van. Wer ernsthafte Transportaufgaben erledigt, der benötigt vor allem eines: Platz! Transporter werden in den verschiedensten Größen angeboten, vom kleinen bis hin zum großen Sprinter.

Der Transporter und seine Definition

Es gibt keine Definition für eine Unterteilung in kleine, mittlere und große Kleintransporter. Oft werden die Übergänge zum Lieferwagen-Pkw einerseits und dem leichten Lkw andererseits nicht klar abgegrenzt. Es sind mit der Zeit ganz automatisch die verschiedenen Größenklassen entstanden, da von den meisten Herstellern mit der Zeit das Angebot an Kleintransportern auf mehrere Modelle erweitert wurde.

Mittlerweile werden auch die Transporter die ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t aufweisen, als Kleintransporter bezeichnet. Dabei handelt es sich dann um den „Leichten Lkw“, einer Gruppe der Lkw, die bei zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 t reichen und nicht mehr mit dem Pkw-Führerschein gefahren werden dürfen. Diese Fahrzeuge haben sich jedoch konstruktiv und äußerlich schon stark dem Aussehen der Kleintransporter genähert. So werden zahlreiche Typen, wie beispielsweise der Mercedes-Benz Springer in Ausführungen für beide Nutzklassen angeboten.

Der Kleintransporter unterliegt bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t keiner gesonderten Geschwindigkeitsbegrenzung und kann mit dem Pkw-Führerschein Klasse B (früher Klasse 3) gefahren werden. DA diese Kleintransporter starke Motoren mit einer gegenüber einem Pkw deutlich größeren Masse verbinden, sind sie vor allem für zeitkritische Transporte wie beispielsweise Kurierfahrten populär.

Kleine Ausstattung, aber ein riesiges Ladevolumen

Die kleineren Transporter werden auch als Van bezeichnet und diese sind vor allem bei den Taxi- und Kurierunternehmen beliebt sowie bei Großfamilien. So können sie in der bestuhlten Variante auch von der Ausstattung ein weniger üppiger ausfallen, jedoch ist die Basis die Konstruktion als Nutzfahrzeug und diese bietet in der Regel Platz für ein bis zwei Europaletten.

Der Kastenwagen weist ein Ladevolumen von mehreren Tausend Litern auf, wobei der Laderaum im Vergleich zum Van, oftmals unverkleidet sind und daher zeigen sich sehr schnell Gebrauchsspuren. Selbst auf der Außenhaut wird auf jeglichen „Schmuck“ verzichtet, wie überflüssige Zierleisten und lackierte Stoßstangen sind fehl am Platz bei einem Transporter. Dadurch werden die Fahrzeuge robuster und auch die Reparaturen, die eventuell nötig sind, fallen günstiger aus.

Das Gleiche gilt auch für die Fahrerkabinen. Hier ist die Ausstattung auf das Nötigste reduziert und die Materialien für den Innenraum werden nach Kriterien wie Haltbarkeit und günstige Produktionskosten ausgewählt. Es ist davon kein Modell verschont und es kann auch vorkommen, dass durch nachlässig verbaute Interieur-Teile eine Verkleidung klappert.

Die Geschichte der Transporter

Von verschiedenen Herstellern wurden in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg sogenannte Eil-Lieferwagen produziert und diese wiesen eine Nutzlast von 200 bis 300 kg auf und waren mit drei Rädern ausgestattet. Gute Beispiele sind Tempo und Framo. Aber auch vierrädrige Kleintransporter wurden hergestellt, wie beispielsweise der Framo V500 (ab 1938). Nach Kriegsende wurden dann die bis dato genutzten Pferdefuhrwerke immer mehr von den Kleintransportern abgelöst, die damals auch als Schnelltransporter bezeichnet wurden. Zunächst hatten die Fahrzeuge aus heutiger Sicht eine sehr schwache Motorisierung von 10 bis 25 kW und waren zudem auch sehr spartanisch ausgestattet. Der DKW-Schnelllaster, der Tempo Matador und der VW-Transporter waren beispielsweise ganz typische frühe Vertreter in Deutschland bzw. in der DDR waren des der Framo V 501/2 und in Frankreich der Citroën Typ H. Letzterer wurde bereits 1947 vorgestellt.

Zudem gab es neben den kleinen Transportern auch noch die größeren Wagen, die ein zulässiges Gesamtgewicht von über 3,5 t bis 7,5 t aufwiesen bzw. eine Nutzmasse von 2 – 3 t. Dazu gehörten beispielsweise der Opel Blitz oder der Phänomen Granit 30k. Der Mercedes Benz L 3500 und IFZ H3A waren mit 3 – 4 t noch größer. Sie wurden zeitgenössisch als „Leichte Lkw“ bezeichnet und sind nach heutiger Auffassung der Kategorie „Kleintransporter“ zuzuordnen.

Die leichten Kleintransporter wurden mit der Zeit mit immer stärkeren Motoren ausgerüstet und auch im Laufe der Jahre immer komfortabler. Die Fahrleistung dieser Fahrzeuge sowie die Ausstattung steht heute kaum einem Pkw nach. Ein Problem war, dass die Fahrer der Kleintransporter oft nicht beachtet haben, dass die Fahrstabilität dieser Fahrzeuge nicht mit der eines Pkw vergleichbar ist und das führte besonders auf den Autobahnen zu einer Häufung von schweren Unfällen in die Kleintransporter verwickelt waren.

Die Hersteller spezialisierten und differenzierten die Breite ihres Angebots an Kleintransportern immer stärker, um so für alle Anforderungen und Preisklassen ein geeignetes Fahrzeug im Programm zu haben. Bei der Herstellung von Kleintransportern kommt es noch häufiger als bei der Pkw-Produktion zu einer konzernübergreifenden Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Herstellern.

Der Lieferwagen als Transporter

Bei einem Kastenwagen handelt es sich um einen Lieferwagen, der über eine fest eingebaute Laderaumtrennwand verfügt und der in der Regel nur zwei Sitze aufweist. Entscheidend ist hier die zulassungsrechtliche Einstufung als Lkw und/oder die Bauform.

Ein Lieferwagen ist ein kleines Nutzfahrzeug, bei dem der Laderaum überwiegt und dieser wird in den verschiedenen Bauformen angeboten:

  • Kastenwagen

Dabei handelt es sich um den typischen Lieferwagen/Transporter. Diese gibt es vom Kleinwagen bis hin zum Lkw mit Aufbau. Oftmals wird auch ein Pick-up mit Aufbau als Kastenwagen bezeichnet. Doch am verbreitetsten sind die Modelle, die auf einem Klein- oder Kompaktwagen aufbauen, sodass der Wagen bis hin zu B-Säule mit einem Pkw identisch ist und danach setzt sich der Kasten in Höhe und oftmals auch in der Breite davon ab.

  • Hochdachkombi

Dieses ist in der Regel der Nachfolger des Kastenwagens in Pkw-Größe. Dabei handelt es sich um eine eigenständige Bauform, die weder baugleich mit dem Hatchback bzw. Kombi ist oder sich bis zur B-Säule einem anderen Modell gleicht, wie der Kastenwagen. Dieses Modell gibt es als Pkw-Variante, mit Glasscheiben hinten sowie auch als Lieferwagen.

  • Der Kleintransporter

Diese werden als eigenständige Modellreihen produziert oder auch als Lieferwagen-Versionen. Was die Größen angeht, so können diese sehr stark variieren.

Zusammenfassung

Die Transporter zählen zu den Nutzfahrzeugen und sie sind bekannt unter Begriffen wie.

  • Lieferwagen
  • Kastenwagen
  • Oder schlicht Transporter.

Aber alles bedeutet das Gleiche: Es ist ein Fahrzeug mit einem Laderaum, der zu allen Seiten verschlossen ist.

Wichtige Hersteller

Citroën (Citroën Berlingo 1.4; Citroën Jumper Maxi 2.8 HDI; Citroën C3 Picasso 1.4 VTi), Fiat (Fiat Ducato Maxi; Fiat Ducato 14 2.5; Fiat Scudo 2.0 D), Ford (Ford Transit 2.5; Ford Escort 1.4 D Kastenwagen; Ford Transit 2.0 TD), Hyundai (Hyundai H 200; Hyundai Tucson CRDI 4; Hyundai H1 2,5 CRDI), Iveco Transporter (Iveco Daily 40C17; Iveco 29 L 9; Iveco 75 E 15), Kia (Kia Pregio 2.5 TCi; Kia K2700; Kia 2500 TCI), Mercedes Transporter (Mercedes-Benz Vario 613 D; Mercedes-Benz Vario 815; Mercedes-Benz Vito 111), Mitsubishi (Mitsubishi Canter 35; Mitsubishi Canter 7C15 AMT Kipper AHK; Mitsubishi Canter 6S15), Nissan (Nissan Navara; Nissan Note Acenta 1.5 dCi; Nissan Interstar), Opel Transporter (Opel Vivaro 2.0CDTI; Opel Movano 1.9 DTI; Opel Combo B 1.7D), Peugeot Transporter (Peugeot Partner 1.9 D; Peugeot Boxer Turbo D; Peugeot Bipper HDI 70), Renault (Renault Kangoo 70 DCI; Renault MAXITY 130.35; Renault Trafic 2,5 D), Toyota (Toyota Hiace 2.4D; Toyota Hilux D 4D 2.5D, Toyota Dyna 100), VW Transporter (VW Crafter 35; VW Caddy 1.9 TDI; VW T4 Syncro)